OMNISECURE 2026 in Berlin - Stand der KI im öffentlichen Sektor
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    Events19. Januar 2026Zuletzt aktualisiert: 26. August 2026

    OMNISECURE 2026 in Berlin - Stand der KI im öffentlichen Sektor

    Unsere Gründerin Kasia Sadowska nahm am "State of AI"-Panel auf der OMNISECURE 2026 in Berlin teil, zusammen mit Daniel Hoepfner, Christian Brüseke und Erich Lehmann. Diskutiert wurden europäische Technologiesouveränität, praktische KI-Anwendungsfälle und EU Digital Identity Wallets.

    By Kasia Sadowska

    Ich saß in der ersten Reihe auf der OMNISECURE 2026 in Berlin, und das Gemurmel der Gespräche über digitale Souveränität war förmlich greifbar. Während ich den Führungskräften aus dem öffentlichen Sektor zuhörte, wie sie das Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung ausloteten, wurde deutlich: Der Status von KI in Europa hat die Theorie verlassen und ist in der Phase der hochriskanten Implementierung angekommen. Ich habe die Woche damit verbracht zu analysieren, wie diese sich ändernden Identitätsstandards die nächste Generation von Gov-Tech Produkten beeinflussen werden.

    Panel: Stand der KI (Öffentlicher Sektor)

    Ich nahm am Panel teil, das von Daniel Hoepfner moderiert wurde, mit den weiteren Panelisten Christian Brüseke (Comma Soft AG) und Erich Lehmann (Die Forschungszulage).

    Kurze Erkenntnisse

    • Abstimmung über das, was in Europa bereits existiert (z.B. ElevenLabs, Lovable, Mistral) – ein gemeinsames Verständnis und eine gemeinsame Basis schaffen.
    • Vom Demo-Modus zu praktischen Anwendungsfällen und selektiven Eigenentwicklungen wechseln, wo IP, Geschwindigkeit und Datensensibilität entscheidend sind.

    Die offene Frage: Eigene EU LLMs entwickeln, oder verstärkt auf robuste Anwendungsfälle mit dem heutigen Stack setzen?

    Mein wichtigstes Fazit aus diesen Diskussionen ist, dass sich das Zeitfenster für Abwarten und Beobachten für Gründer und Teams im öffentlichen Sektor geschlossen hat. Erfolg hängt heute davon ab, Privacy by Design bereits in den allerersten Sprint Ihrer KI-Roadmap zu integrieren. Wenn Sie ein konformes und skalierbares Produkt in dieser sich ständig verändernden Landschaft entwickeln möchten, schauen Sie sich unsere Startup MVP Services unter /solutions/startups an. Es war mir ein Vergnügen, diese Einblicke beim abendlichen Wein mit Nina-Sophie Sczepurek, Valentijn Koppenaal, Dieter Cullmann und Dirk Kunze zu teilen.

    Panel, dem ich zuhörte: Status ausgewählter EUDI Wallets

    Moderatorin: Anika Gehlen (BSI). Panel: Dirk Backofen (T-Systems International), Hartje Bruns (Governikus), Adrian Doerk (Lissi).

    • Länderübergreifender Überblick über bestehende ID-Wallets: Was ist live und was wird pilotiert. Es gibt bereits eine recht gute Grundlage.
    • Was möglich ist vs. aktuelle Grenzen: Interoperabilität, UX, Vertrauensrahmen.
    • Wie man ein EU-Wallet prototypisiert: schlank starten, reale Benutzerflüsse testen, Issuer- und Register-Kontaktpunkte validieren.
    • EU Business Wallet: Ein praktischer Weg könnte auf den Grundlagen persönlicher Wallets mit Rollen- und Attributerweiterungen aufbauen.
    • Infrastruktur und Datenschutz: So konzipieren, dass keine unbefugte Partei auf persönliche Daten zugreifen kann – durch starke Isolation, auditierbaren Zugriff und volle Kontrolle.

    Tolle Gespräche beim abendlichen Wein zusammen mit Nina-Sophie Sczepurek, Valentijn Koppenaal, Dieter Cullmann und Dirk Kunze.

    #StateOfAI #PublicSectorAI #EUDIWallets #DigitalIdentity #EuropeanTechSovereignty

    Kasia Sadowska

    Written by Kasia Sadowska

    Founder & AI Product Coach at FutureHabits.Tech

    Kasia helps non-technical founders and innovation teams ship AI-powered products faster. She has coached 200+ founders through accelerator programs, led AI workshops across Europe, and built MVPs for startups from idea to first paying users.